Gulden, Krone, Schilling, Euro – was zählt ist der Zehner

Der Neulengbach Zehner stärkt die regionale Wirtschaft

2016 feierte die Österreichische Nationalbank ihren 200ten Geburtstag. 14 Jahre vorher löste der Euro den nicht ganz „80jährigen“ Schilling als gesetzliches Zahlungsmittel in Österreich ab.

Ungefähr zu dieser Zeit, vielleicht sogar etwas früher, etablierte sich in der niederösterreichischen Marktgemeinde Neulengbach, die gerade zur Stadt geworden war, eine neue „Währung“. Zehnmal so viel wert wie der Euro, entsprach der Neulengbach Zehner zum Zeitpunkt seiner Einführung dem Gegenwert von exakt 137,603 Schilling.

Auf Grund seiner „Stabilität“ gegenüber dem Euro entwickelte sich der Neulengbach Zehner zu einem beliebten Zahlungsmittel in der Region, das gern auch als Geschenk weitergereicht wird. Kein Wunder, stärkt er doch vor allem die regionale Wirtschaft und sichert deren Bestand.

Übrigens: Der Neulengbach Zehner kann in allen Banken des Ortes erworben werden und alle Neulengbacher Betriebe, die mit dem Zehner-Symbol gekennzeichnet sind, nehmen den Neulengbach Zehner gerne als Zahlungsmittel entgegen.

P.S.: Wenn Sie mehr über die Geschichte der Währungen in Österreich seit dem Mittelalter wissen wollen, finden Sie hier gratis ein ausführliches Werk dazu: „Österreichische Geldgeschichte – vom Mittelalter bis zum Euro“